Ingird

meine ersten Jahrzehnte

Als kleines Mädchen verbrachte ich viel Zeit in der Natur. Mit meiner Familie wanderten wir durch das Moor und durch die Wälder nahe Bad Tölz. Die Natur war unser Spielplatz. Und ich war sehr gerne an diesem, für mich als Kind, so magischen Ort. Ich hatte das große Glück, dass wir in dieser Gegend viele Wildtiere beobachten konnten, und so kam es, dass mich die Verbindung zu den Tieren und der Pflanzenwelt schon früh prägte.

 

Ich erinnere mich noch gut an die Worte meines Vaters, wenn mir langweilig war. „Dann geh Gräser sammeln“ sagte er. So absurd wie das für den ein oder anderen klingen mag, aber beim Gräser sammeln öffnete sich mir eine Welt, über die ich erst viele Jahre später erfuhr, wie wichtig und nahrhaft sie für mich und meine Seele war, bzw. immer noch ist.

 

Direkt nach dem Abitur besuchte ich eine Zeichenschule in München, wo ich Stillleben, Aktmalerei und das Portraitzeichnen lernte. Ich zeichne heute noch gerne Gräser und Blüten. Bevor mich der Lebensfluss zu den inneren (Seelen)räumen bringen sollte, habe ich mich erst einmal mit der Gestaltung der äußeren Räume beschäftigt. Real und virtuell: im Anschluss an meine abgeschlossene Innenarchitekturausbildung arbeitete ich einige Jahre als 3D-Animator und VFX-Producer im Bereich der Computeranimation für Werbung, TV-Film und Kino.

Nach einer eher Karriere orientierten Zeit brachten mich die Ereignisse des 11. September zum Nachdenken … saß ich ja  quasi „live“ im Sender dabei… ich entschloss mich mein Leben zu verändern.

Aus Karriere sollte Familie werden. Zusammenhalt, Liebe und Harmonie. Menschen bewegen, einen tieferen Sinn finden. So kam es, dass mein Mann und ich heirateten und über die Jahre verteilt vier wundervolle Kinder geboren wurden.

 

Ich durfte lernen, was es bedeutet gesunde Kinder auf die Welt zu bringen, einen Tod betrauern und um was es wirklich geht im Leben. Dass Wahrheit nicht unbedingt im Außen zu finden ist. 

Und so war ich eine gefühlte Ewigkeit schwanger, wickelte Kinder, kochte täglich frisch, baute Playmobilburgen und Prinzessinnenschlösser. Wir züchteten einheimische Schmetterlinge, zogen unzählige Eichhörnchen groß und beherbergten wesensgemäß mehrere Bienenvölker. Gerettete Hasen und Wildtiere zogen ein und mehr oder weniger unfreiwillig wieder aus. Das Leben und der Tod gehörten dazu. Diese Art von Leben brachte mich mir immer näher und dem was ich schon immer tief in mir spürte. Meine Spiritualität durfte wieder sichtbar werden. Und so begann der Weg zu mir selbst. Immer tief verbunden mit der Natur. Der Rhythmus des Lebens so spürbar, wie in meiner Kindheit. 

mein weg zu schamanismus und zum trommelreiter

Ich lernte mich auf einer anderen Ebene kennen. Machte verschiedene Ausbildungen, bzw. Fortbildungen in den Bereichen der systemischen Aufstellung, Organisationsaufstellung, Familienaufstellung,

Mal-Kreativ- und Kunsttherapie, begl. Kinesiologie und dem systemischen Coaching. Für mich ist Weiterbildung und Fortbildung ein wichtiger Punkt in meinem Leben. Ich liebe es Neues auszuprobieren, kennenzulernen und zu entwickeln.

Es gehört zu mir wie Essen und Trinken.  

 

Und all das führte mich auch zu Michael und Dinah, den Trommelreitern. Ich fühlte mich sofort im Schamanismus zuhause. Das sind meine Wurzeln, hier finde ich mich in mir - in meiner Natur, mit meinem Körper, meinem Geist und meiner Seele. Hier kann ich mein Herz und meine Hingabe spüren.  

die Verbindung aus Systemischer Aufstellung und Schamanismus

Einer der Schwerpunkte meiner Arbeit ist die systemische Aufstellung.

Ob im Einzelsetting, Gruppenaufstellungen oder Seminare – für mich ist es eine der wertvollsten und effektivsten Methoden.

Ihr Facettenreichtum ermöglicht es ganz gezielt und sanft auf Herausforderungen, Blockaden und Verstrickungen des Lebens zu schauen. Diese Art von Arbeit ist so individuell einsetzbar, es gibt kein starres Konzept, kein wiederkehrendes Vorgehen, sondern es ist immer Maßarbeit für jeden Einzelnen.

 

Mein größtes Anliegen ist es Menschen auf ihren Weg liebevoll und achtsam zu begleiten. Ich bin überzeugt davon, dass Heilung sanft und leicht sein darf, ohne dabei an Tiefe und Wahrhaftigkeit zu verlieren.

 

Jeder unserer Schatten birgt ein großes Potential. Der Gleichklang und die Akzeptanz mit allen unseren Anteilen ist wichtig und dabei dürfen der Humor und die Leichtigkeit nicht zu kurz kommen.

 

Die Verbindung von Schamanismus und der Systemaufstellung ist für mich die perfekte Kombination.

 

Trommelbaukurse, hemische kräuter und meine leidenschaft

Als Gegenpol zu der nicht immer begreifbaren Arbeit – im Sinne von Anfassen, Beschauen und sofort sichtbaren Produktivität - baue ich sehr gerne Ritualgegenstände und Rahmentrommeln.

 

Ich befasse mich gerne mit heimischen Kräutern und deren Verwendung, insbesondere das Verräuchern der getrockneten Pflanzen. Altes Brauchtum und Geschichten, Sagen und Märchen faszinieren mich heute noch mehr als früher.

 

Die ihnen innewohnende Weisheit wurde mir erst im Laufe meiner Ausbildungen bewusst. Welch eine faszinierende Welt und welch unglaublichen Einfluss sie doch auf uns hat.

 

Meine größte Leidenschaft gilt den Menschen. Es ist für mich absolut bereichernd mit Menschen zusammenzuarbeiten und ihnen dabei zu helfen, ihre Visionen und Träume zu verwirklichen, ihren ganz eigenen Selbstausdruck zu finden und dadurch wieder in ihre volle Kraft zu kommen. Vor allem aber liegt mir die "Familie" am Herzen, unsere Wurzeln - unsere Basis.

 

Ich freue mich sehr ein Teil der Trommelreiter zu sein und all mein Wissen hier einbringen zu dürfen und ich freue mich dich kennenzulernen. In der Einzelarbeit oder auch auf einem der Seminare.

 

Bis bald

Deine Ingrid