Schamanen sind Reisende und Mittler zwischen den Welten.

Was ist ein Schamane / Eine Schamanin ?

Zu dieser Frage gibt es weltweit sehr unterschiedliche Antworten und Sichtweisen. Selbst die Etymologie (Sprachforschung) hat keine einheitliche Antwort darauf, ab wann jemand ein Schamane ist bzw. ab wann man sich so nennen darf. 

Manche beharren darauf, dass nur jemand mit indigener Abstammung und genarationenlanger Tradition sich so nennen darf.

Andere pochen auf eine besondere Ausbildung durch nennenswerte Indigenen Medizinmänner oder Ähnliches.

Es gibt hier viele Meinungen. Wir wehren uns gegen die, teils rassisitischen Aufassungen, dass nur indigenen Völkern erlaubt sei mit den Techniken und praktiken der Schamanen zu arbeiten und sich so zu nennen.

Auch in unserem Kulturkreis wurde Naturspiritualität praktiziert. Dass es bei uns länger her ist und dieses Wissen kaum mehr zugänglich ist ist traurig. Es macht uns aber nicht weniger Fähig unserem spirituellen Potenzial zu folgen.

Jede Kultur hatte ihre Heiler und Schamanen und jede Kultur braucht sie (wieder).

 

Wir möchten aber auch Respekt gegenüber, zum teil immer noch unterdrückten ethnischen Minderheiten zeigen, die sich in ihren tief verwurztelten Traditionen übergangen und beraubt fühlen.

Gerade aus diesem Respekt heraus möchten wir uns nicht mit Titeln aus diesen Kulturen schmücken sondern betonen unseren eigenen Weg. Dennoch beschreibt der Begriff "Schamane" am besten das was wir tun und er ist nicht an eine bestimmte kulturelle Herkunft gebunden. Wir haben dieses Thema immer wieder mal geprüft und sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir uns als "schamanisch Praktizierende" betiteln. Dies entspricht den Wünschen einiger indigenen Völker. Wir sind Dankbar dafür, das uns das Wissen der Völker zugänglich gemacht wurde um an unsere eigene Urkraft anzuknüpfen.

 

Viele Kulturen - Viele Schamanen

Schamanismus oder schamanische Praktiken findet man in ziemlich allen Kulturen wieder.

In einigen indigenen Völkern ist der Schamanismus noch lebendig. In vielen aber wurde er vor langer Zeit zerstört und durch Religionen und andere Glaubenskonzepte vermenschlicht und überdeckt.

Man kann jedoch sagen, dass der Schamanismus die Grundlage für Spiritualität ist.

Denn allen Völkern der Erde war einmal klar, dass die Erde und die Natur eine Heiligkeit besitzt, die verehrt wurde.

 

Die Entwicklung einiger Kulturen richtete sich aber mit der Zeit gegen die Natur.

 

Spiritualität wurde mehr zu Religion, die ihre politische und gesellschaftliche Wichtigkeit hatte und so eine große Rolle für das soziale Leben einnahm. 

In Asien finden wir einige schamanische Praktiken und in den Veden und bei den alten Yogis. In Sibirien und Russland, Tibet, Hawaii und im transatlantischen Bereich sowie Südamerika, Nordamerika und Mittelamerika...

Überall existierte und existiert Schamanismus.

Überall hat er ein anderes Gesicht denn er ist in eine Kultur gewachsen die sich immer in den Praktiken und Riten widerspiegelt.

Die Quintessenz bleibt jedoch die selbe.

Die Spirits und Gottheiten weisen immer wieder verblüffende Parallelen auf und verkörpern den Geist im Licht der jeweiligen Kultur. 

Schamanische Wurzeln gab es aber nicht nur in der Ferne.

In unserem, europäischen Raum gab es ebenso einen starken und weit verbreiteten Schamanismus. Man nannte die Medizinmänner und Frauen Druiden und sie verehrten die Natur und ihre Spirits in Gottheiten.

Sie praktizierten mit Pflanzen und Kräutern, kannten Heiltechniken und nahmen Kontakt zur Anderswelt auf.

Durch die Christianisierung verschwand das lebendige Wissen um diese Praktiken und nur wenig bleibt uns nun an Überlieferungen.

Einiges wurde von der Kirche übernommen und abgewandelt, wie beispielsweise die Jahreskreisfeste.  Doch es gibt immer eine Verbindung zu diesen Wurzeln.

Immer mehr Menschen erkunden wieder dieses alte Wissen und so kommt immer mehr dieser zauberhaften Kultur für uns zum Vorschein. Wir arbeiten sehr viel mit dem druidischen Schamanismus und lernen und wachsen immer tiefer in den alten Techniken. Oft stellen wir fest, wie ähnlich sich all die Schamanischen Richtungen sind und wie oft sich der Kreis für uns in Stimmigkeit schließt.

 

Wie werde ich Schamane / Schamanin?

Eine offiziell anerkannte Ausbildung gibt es nicht.

In unserer westlich geprägten Welt sind wir Europäer häufig gewohnt, dass uns ausgestellte Zertifikate oder umfangreiche Lebensläufe ein Zeugnis der jeweiligen Person vermitteln.

 

Es gibt zwar einige Unternehmen, Personen, Schulen, etc. die Zertifikate und Zeugnisse über die eigenen Seminare oder ihre  Ausbildung zum Schamanen ausstellen. Diese Lehrinhalte, Ausbildungsdauer, Prüfungsbestimmungen unterscheiden sich jedoch stark voneinander.

 

Letztendlich geht es um die eigene Intuition, Führung durch die Schöpfung sowie Vertrauen zum Ganzen.

Dieses bekommt man jedoch nicht automatisch durch die Teilnahme an einer Schamanischen Ausbildung.

Schamanismus ist nur bedingt Theorie und mit dem Verstand zu verarbeiten und zu begreifen.

Ein Großteil der Schamanischen Arbeit wird vom Herzen durchgeführt und der schamanisch Praktizierende lässt sich in seiner Arbeit führen.

Dieses „Handwerk“ ist nicht willentlich zu erlernen, sondern nur zu erbitten.

 

 

Schamanen von München ins Chiemgau

Viele Schamanen der indigenen Völker wohnen am Rande ihres Dorfes / ihrer Gruppe. Dies hat nichts damit zu tun, dass sie ausgestoßen wurden oder nicht innerhalb ihrer Gruppe wohnen wollen. Schamanen brauchen den direkten Kontakt zur Natur.

Sie sind in der Schamanischen Arbeit Mittler zwischen den Welten und brauchen auch beide Welten in ihrem Alltag. Viele Schamanen brauchen die Phasen innerhalb ihres Dorfes, genauso wie sie Rückzugsphase in der Natur benötigen.

 

Uns geht es da genauso.

Wir leben daher inzwischen näher an den Bergen und der Natur und außerhalb des Stadttrubels von München in Bad Endorf (nähe Rosenheim).

 

Durch eine sehr gute und direkte Zuganbindung sind wir aber nach wie vor mit München und verbunden und auch für Münchner erreichbar. 

 

Unsere SEMINARE finden in Lamplstätt, Soyen am Rande des Chiemgaus statt.

 

Die Arbeit eines Schamanen ersetzt nicht die Arbeit eines Arztes und die Arbeit eines Arztes ersetzt nicht die Arbeit eines Schamanen.