Willkommen beim Trommelreiter

Schamanische Behandlungen und naturspirituelle Seminare

Albert Einstein sagte einmal: Probleme "können nie mit der selben Denkweise gelöst werden, mit der sie entstanden sind!"

Unsere Telefonnummer hat sich geändert:  08053-7967440 

 

Auf der Seite "Schamanismus" erfahrt Ihr Hintergründe zur Ethnomedizinischen Betrachtung von Krankheit und Seele.

 

Über die Schamanische Einzelarbeit und unsere Form der Behandlung könnt Ihr Euch unter Einzelarbeit informieren. Hier erfahrt ihr auch alles zu Ablauf und Kosten.

 

 

Wir bieten eine fundierte und ganzheitliche Ausbildung in Bayern an. 

 

 

Unser Seminarangebot umfasst sowohl Schamanische Basiskurse als auch das Feiern von Ritualen im Jahreskreis, Schwitzhüttenrituale und vieles mehr.

Geomantische Exkurse und Räucherseminare sowie die Visionssuche sind ebenfalls Teil unseres Angebots.

 

Im Shop findet ihr spirituelle Gegenstände und Räucherwaren.

 

 

Viel Spaß beim Entdecken unserer Welt!

 

 



Neues im blog

Eine Stimme (Gedicht)

 

Meine Stimme kann tönen in Höhen und Tiefen,

sie kann Dinge berühren die tief in mir schliefen.

 

Meine Stimme kann alles nach draußen tragen.

All mein Wissen und all meine Fragen.

 

Sie lässt mich meine Gedanken fassen

um diese dann von mir gehen zu lassen.

 

Meine Stimme kann tanzen mit dem Wind.

Sie kann leise sein, so wie ein Kind.

 

Meine Stimme kann kraftvolle Lieder singen,

meine tiefen Potenziale ans Licht bringen.

 

Meine Stimme kann sprechen und erklären.

Man kann sie verstehen, man kann sie hören.

 

Meine Stimme ist wichtig in all ihren Tönen.

Sie durchdringt jeden Streit und jedes Versöhnen.

 

Meine Stimme kann meine Meinung vertreten

Und steht mit mir für ein besseres leben.

 

Meine Stimme kann wählen in diesem Land

und lässt mich bestimmen durch meine Hand.

 

Sie ist eine von vielen und doch ist sie da.

Verändert sie die Welt? Das tut sie - Ja!

 

Denn hinter jeder Stimme steht eine Seele,

ein Herz und ein Mensch mit Verstand.

Und eine jede Stimme kann sich erheben,

Kann bunter färben das Land!

 

Eine jede Stimme kann mit entscheiden,

in welchem Land wir hier leben,

drum ist es nie umsonst mit zu wählen

und seine Stimme zu geben.

 

Ich habe eine Stimme, die nicht aufhört zu glauben

an eine besseren Welt.

 

Ich habe eine Stimme die sich nicht so viel schert

um Macht und Spiele und Geld.

 

Ich habe eine Stimme die stehen will, für alle auf dieser Erde.

Mit allem Verwandt und als Teil dieser Welt,

 

auf dass es friedlicher werde.

 

(Dinah Vogel)

Mitakuye Oyasin

Mitakuye Oyasin = Lakota für „Alle meinen Verwandten“ oder „Ich bin mit allem Verwandt“

Heute möchte ich über diese zwei Worte und deren Bedeutung schreiben. Sie sind die ersten indianischen Worte, die mir zu Ohren kamen. Sie werden oft verwendet und ihre tiefe Bedeutung zu begreifen ist ein Prozess der seither andauert. Er führt mich immer tiefer auf den Weg der Selbstreflexion und Auseinandersetzung. Er lässt mich erkennen, wo ich das Prinzip begriffen habe und wo noch nicht.

 

Diese Worte rufen ins Bewusstsein, dass wir alle ein Teil der Welt sind. Dass der Schöpfungsfunke in allem existiert und uns miteinander verbindet. Wir sind bloß ein kleiner Teil von einem großen Ganzen und jeder trägt zu dem Befinden dieser Ganzheit bei. 

 

In der westlichen Gesellschaft leben wir in einem pyramidalen System. Das Bedeutet, dass einige wenige sich ganz oben befinden und im Überfluss und Egoismus leben. Dieses Leben ist aufgebaut auf der Arbeit und dem Leid aller untenstehenden Abteilungen.

Diese streben, wenn sie können, nach oben um eben auch an der Spitze anzugelangen. Wir sind in dieses System hineingeboren und wurden darauf konditioniert. Dieses System ist das Gegenteil von Mitakuye Oyasin.

Es ist krank und erzeugt Krankheit.

Wenn ich alle meinen Verwandten als Gleichwertige und wertvolle Teile wahrnehme, so kann dieses leidvolle System nicht mehr funktionieren. 

 

Bei den Lakota gibt es viele Gebete und Riten. Immer gilt hier ein Gesetz welches vorschreibt, dass man für alle andere Beten soll. Dieser Akt stellt sicher, dass für alle gesorgt wird - auch für einen selbst. In unserer Welt kümmert sich  jeder um sich. Ehrliches Interesse an einem anderen ist meist nur vorhanden wenn man selbst wieder einen Nutzen daraus zieht. Bei den Traditionen der Lakota verhält es sich genau anders herum. Wird die heilige Pfeiffe geraucht, so wird dabei traditionell für alle Menschen jeden Alters, für die Tiere und die Pflanzenwelt gebetet. Die Geister, Ahnenund Mutter Erde werden geehrt.  Dieser spirituelle Aspekt ist in vielen anderen Kulturen ebenso zu finden. Ist jemand auf der Suche nach sich selbst, so ändert er die Blickrichtung unweigerlich hin zu einem ganzheitlichen Denken. Hin zu Mitakuye Oyasin.

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Neues Leben - Gedicht

Neues Leben ruft nach mir

Spüre wie es zu mir treibt

mach ihm alle Tore auf

Geb ihm jede Möglichkeit

 

Möchte raus aus diesem Trott

Alles ist zu klein geworden

Ich verlasse dieses Nest

voll der alten Sorgen

 

Möchte los und mit dir fliegen

weit über den Meeresrand

landen wir dann voller Hoffnung

auf dem bunten, warmen Sand

 

Unser Leben spielt ein Lied

und wir tanzen zu dem Klang

Laut und leise, sanft und wild

Mit dem Lied fängt alles an

 

Denn du weißt, der erste Schritt

ist bereits gegangen

und das neue Leben- Jetzt

hat es angefangen!

 

-Dinah Vogel-

 

Die Wunden der Vergangenheit hinter sich lassen.

Wenn wir uns auf den Weg machen, um uns selbst zu begegnen, dann führt dieser Weg uns oft in die Vergangenheit. Hier können wir viel lernen. Vieles ist relativ einfach zu verstehen. Wir können uns selbst und unsere alten Muster enttarnen und uns der Ursache unserer Problematiken bewusst werden. Wie aber geht es dann weiter? Bis zu diesem Punkt war der Weg oft einfach. Vor allem auch deshalb, weil uns dieser Weg bekannt war. Er hat ja in die Vergangenheit geführt. Dort haben wir Verlorengegangenes gesucht und gefunden. Dort haben wir Ursachen erkannt und Zusammenhänge verstanden. 

Wir finden uns also irgendwann wieder in der Gegenwart, mit all dem neuen Wissen und gelernten. Nun passiert es oft, dass das Gefühl entsteht, man stecke fest. Man sieht keinen Weg mehr. Der Weg zuvor war bereits geebnet. Nun steht man vor der Wildnis des Lebens. Keine Pflastersteine und Wegweiser gibt es dort, nur weites Land und leuchtende Sterne. Das Leben fordert uns auf, unseren eigenen Weg zu gehen und zeigt uns damit unweigerlich, ob wir uns diesen zutrauen. Wir müssen genau das hinter uns lassen, was wir kennen, um weiter zu wachsen.

 

Wir müssen unsere Kindheit hinter uns lassen. 

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