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Was es braucht ist die Erkenntnis, dass wir alle miteinander verbunden sind als Kinder dieser Erde.

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Augustwinde

Augustwinde

 

Oh Sommer bleib uns

 

noch ein bisschen,

 

mit deinen warmen Winden.

 

Wollen die Fülle noch genießen

 

und noch mehr zu uns finden.

 

Man spürt, sie steht schon vor der Tür.

 

Die kalte Zeit der Dunkelheit,

 

kommt näher mit jedem vergangenen Tag.

 

Wir machen uns bereit.

 

Feiern das Licht und diese Milde,

 

die uns im Wind umweht.

 

Sortieren was zu tun ist nun.

 

Sehn, wo man selbst nun steht.

 

Und Dankbarkeit erfüllt das Herz

 

für alles was getan.

 

Es packt uns dieser Schaffensgeist

 

noch einmal: Gehen wir´s an!

-D. Vogel-

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Wer bin ich?

 

Lieber Mensch , hör bitte zu!

Bin ich nicht vielleicht wie du?

 

Gleicht mein Drang sich zu vermehren,

nicht vielleicht auch deinen Heeren?

 

Überall lebt ihr in Scharen.

Macht euch alles untertan.

 

Wo ihr seid, da bleibt ihr auch.

Wachst und wandelt euch zu Hauf.

 

Alles muss sich euch anpassen.

Wer nicht will, muss Federn lassen.

 

Habt die ganze Welt geformt.

Nach eurem Bild alles genormt.

 

Habt dabei nie Halt gemacht,

auch nicht vor der größten Macht.

 

Das Bewusstsein hat gelitten.

Habt euch mit euch selbst zerstritten.

 

Nun bekämpft ihr mich dafür,

dass ich ähnlich bin wie ihr?

 

Weil ihr immer wieder denkt,

dass nur ihr das Ruder lenkt,

hat unsere Erde mich geschickt,

damit ihr in den Spiegel blickt.

 

Kämpfe werden nicht gewonnen.

Jeder Sieg ist schnell zerronnen.

 

Willst du wissen wer ich bin?

Schau doch mal genauer hin.

 

Braucht es nur ein kleines Beben,

zum Wandel eures Erdenlebens?

 

Ist die Frage nach den Gründen,

nicht nur in euch selbst zu finden?

 

Wenn ihr lernen wollt, hört zu!

Bin ich nicht vielleicht wie du?

 

Dinah Vogel

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Dunkelheit

Im Dunkel sehen

Fürchte dich nicht vor der Dunkelheit.

Fühle sie, spür sie.

Begib dich hinein.

 

Du kennst sie doch noch so gut.

 

War sie es nicht,

die dich behütet,

die dich geborgen hatte.

In der du wachsen durftest,

still und unbekümmert?

 

Und doch…als du das erste mal

das Licht der Welt erblicktest,

begannst du sie zu vergessen.

 

Wolltest doch alles sehen…

 

Es ängstigt dich.

Das Ungewisse.

Und doch wächst ein jeder Keim im Dunkeln heran.

Jedes Leben braucht die Kraft,

die aus dem Dunklen kommt…

 

Dunkelheit, wenn du jetzt kommst

über meine Welt,

versuche ich die Augen nicht zu schließen

und mich dir hinzugeben.

 

Vielleicht hütest du tief in mir,

was man nur im Dunkeln sehen kann…

 

 

(Dinah Vogel)

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Schattenarbeit

Jetzt wo es wieder kälter wird und die Dunkelheit täglich wächst, richtet sich unsere Blick und Fokus wieder mehr und mehr nach Innen. Häufig ist diese dunkler werdende Zeit eine intensive Zeit, denn der Winter steht bevor und wir müssen das Licht und die Leichtigkeit des Sommers gehen lassen. Unsere Schatten werden im Licht der untergehenden Sonne, diesem Abend des Jahres, größer und wollen von uns gesehen werden. Unsere Schatten bergen all die Themen, Potenziale, Emotionen und Sehnsüchte die wir nicht gern sehen und annehmen wollen oder können. Darum schieben wir sie in eine düstere Ecke und lenken uns gerne von ihrer Existenz ab. Weil dieser Schatten aber nun mal zu uns gehört, können wir ihn nicht los werden oder dauerhaft übersehen. Immer wieder zeigt er sich uns in ungeliebten Emotionen, Ängsten, Wünschen… Die meisten haben als Kinder gelernt unser Verhalten und das Verhalten unserer Umwelt in „gut“ und „böse“ einzuteilen. Im Bestreben ein „gutes Kind“ zu sein, verdrängen, verleugnen oder verbergen wir daher „böses“ und füttern so unseren Schatten. Die Moral prägt uns und unseren Charakter. Und so laufen so unglaublich viele Menschen mit einem Rucksack voll edler Ziele und großer Vorbilder umher, deren ungeliebte Schatten immerzu an ihren Fersen haften.

Es geht hier nicht um einen bestimmten Typ Mensch. Jede/r von uns hat seinen Schatten. Jede/r hat Wünsche und Ängste und Emotionen die nicht in unser Weltbild passen, nicht zu unserer selbst gemachten Identität. Die Frage ist, wie gehen wir damit um? Was brauchen wir und was braucht unser Schatten? Der erste und wichtigste Schritt ist es, den Schatten nicht zu bekämpfen. Kampf ist keine Lösung. Das war es nie und wird es niemals sein. Wir müssen unsere Schatten zu aller erst einmal sehen, ihn wahrnehmen und „dasein“ lassen. Er gehört zu uns. Ist aus unserer Geschichte heraus gewachsen und wie wir ist er voll von ungelösten Themen und Konflikten. Manchmal spüren wir ihn deutlich, wenn plötzlich ein Gefühl in uns hochkocht, dass wir eigentlich immer unterdrücken. Gerade dann haben wir die Gelegenheit, uns das Gefühl genauer anzuschauen und dessen Ursachen zu erforschen. Schnell können wir feststellen, dass die meisten Emotionen und Ängste unserer eigenen Schattenwesend aus ungelösten Konflikten resultieren und wir diese (manchmal auch nur mit Hilfe von außen), lösen können.  Dies ist die große Aufgabe die uns der Schatten stellt. Ungelöstes zu heilen und anzunehmen, dass unser Schatten für uns trägt, was wir noch nicht gelöst haben.

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