Willkommen beim Trommelreiter

Schamanische Behandlungen und naturspirituelle Seminare

Albert Einstein sagte einmal: Probleme "können nie mit der selben Denkweise gelöst werden, mit der sie entstanden sind!"

 

Auf der Seite "Schamanismus" erfahrt Ihr Hintergründe zur Ethnomedizinischen Betrachtung von Krankheit und Seele.

 

Über die Schamanische Einzelarbeit und unsere Form der Behandlung könnt Ihr Euch unter Einzelarbeit informieren.

 

Wir bieten eine fundierte und ganzheitliche Ausbildung.

 

Unser Seminarangebot umfasst sowohl Schamanische Basiskurse als auch das Feiern von Ritualen im Jahreskreis.

 

Geomantische Exkurse und Räucherseminare sowie die Visionssuche sind ebenfalls Teil unseres Angebots.

 

Viel Spaß beim Entdecken unserer Welt und vielleicht bis bald…

 

 



Neues im blog

Mitakuye Oyasin

Mitakuye Oyasin = Lakota für „Alle meinen Verwandten“ oder „Ich bin mit allem Verwandt“

Heute möchte ich über diese zwei Worte und deren Bedeutung schreiben. Sie sind die ersten indianischen Worte, die mir zu Ohren kamen. Sie werden oft verwendet und ihre tiefe Bedeutung zu begreifen ist ein Prozess der seither andauert. Er führt mich immer tiefer auf den Weg der Selbstreflexion und Auseinandersetzung. Er lässt mich erkennen, wo ich das Prinzip begriffen habe und wo noch nicht.

 

Diese Worte rufen ins Bewusstsein, dass wir alle ein Teil der Welt sind. Dass der Schöpfungsfunke in allem existiert und uns miteinander verbindet. Wir sind bloß ein kleiner Teil von einem großen Ganzen und jeder trägt zu dem Befinden dieser Ganzheit bei. 

 

In der westlichen Gesellschaft leben wir in einem pyramidalen System. Das Bedeutet, dass einige wenige sich ganz oben befinden und im Überfluss und Egoismus leben. Dieses Leben ist aufgebaut auf der Arbeit und dem Leid aller untenstehenden Abteilungen.

Diese streben, wenn sie können, nach oben um eben auch an der Spitze anzugelangen. Wir sind in dieses System hineingeboren und wurden darauf konditioniert. Dieses System ist das Gegenteil von Mitakuye Oyasin.

Es ist krank und erzeugt Krankheit.

Wenn ich alle meinen Verwandten als Gleichwertige und wertvolle Teile wahrnehme, so kann dieses leidvolle System nicht mehr funktionieren. 

 

Bei den Lakota gibt es viele Gebete und Riten. Immer gilt hier ein Gesetz welches vorschreibt, dass man für alle andere Beten soll. Dieser Akt stellt sicher, dass für alle gesorgt wird - auch für einen selbst. In unserer Welt kümmert sich  jeder um sich. Ehrliches Interesse an einem anderen ist meist nur vorhanden wenn man selbst wieder einen Nutzen daraus zieht. Bei den Traditionen der Lakota verhält es sich genau anders herum. Wird die heilige Pfeiffe geraucht, so wird dabei traditionell für alle Menschen jeden Alters, für die Tiere und die Pflanzenwelt gebetet. Die Geister, Ahnenund Mutter Erde werden geehrt.  Dieser spirituelle Aspekt ist in vielen anderen Kulturen ebenso zu finden. Ist jemand auf der Suche nach sich selbst, so ändert er die Blickrichtung unweigerlich hin zu einem ganzheitlichen Denken. Hin zu Mitakuye Oyasin.

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Neues Leben - Gedicht

Neues Leben ruft nach mir

Spüre wie es zu mir treibt

mach ihm alle Tore auf

Geb ihm jede Möglichkeit

 

Möchte raus aus diesem Trott

Alles ist zu klein geworden

Ich verlasse dieses Nest

voll der alten Sorgen

 

Möchte los und mit dir fliegen

weit über den Meeresrand

landen wir dann voller Hoffnung

auf dem bunten, warmen Sand

 

Unser Leben spielt ein Lied

und wir tanzen zu dem Klang

Laut und leise, sanft und wild

Mit dem Lied fängt alles an

 

Denn du weißt, der erste Schritt

ist bereits gegangen

und das neue Leben- Jetzt

hat es angefangen!

 

-Dinah Vogel-

 

Die Wunden der Vergangenheit hinter sich lassen.

Wenn wir uns auf den Weg machen, um uns selbst zu begegnen, dann führt dieser Weg uns oft in die Vergangenheit. Hier können wir viel lernen. Vieles ist relativ einfach zu verstehen. Wir können uns selbst und unsere alten Muster enttarnen und uns der Ursache unserer Problematiken bewusst werden. Wie aber geht es dann weiter? Bis zu diesem Punkt war der Weg oft einfach. Vor allem auch deshalb, weil uns dieser Weg bekannt war. Er hat ja in die Vergangenheit geführt. Dort haben wir Verlorengegangenes gesucht und gefunden. Dort haben wir Ursachen erkannt und Zusammenhänge verstanden. 

Wir finden uns also irgendwann wieder in der Gegenwart, mit all dem neuen Wissen und gelernten. Nun passiert es oft, dass das Gefühl entsteht, man stecke fest. Man sieht keinen Weg mehr. Der Weg zuvor war bereits geebnet. Nun steht man vor der Wildnis des Lebens. Keine Pflastersteine und Wegweiser gibt es dort, nur weites Land und leuchtende Sterne. Das Leben fordert uns auf, unseren eigenen Weg zu gehen und zeigt uns damit unweigerlich, ob wir uns diesen zutrauen. Wir müssen genau das hinter uns lassen, was wir kennen, um weiter zu wachsen.

 

Wir müssen unsere Kindheit hinter uns lassen. 

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Ich bin ein Teil der Welt

Mein Vater ist die Sonne,

 

die aller Anfang war.

Die jedes Leben zeugt

und wärmt so wunderbar.

 

Meine Mutter ist die Erde,

ich spüre ihr Herz schlagen.

Sie nimmt mich auf

und lässt mich leben tragen.

 

Mein Blut fließt wie das Wasser,

Welches die Erde tränkt

und im ewigen Kreislauf

uns das Leben schenkt.

 

Mein Geist tanzt mit den Winden.

Ein jeder Atemzug

verbindet mich mit Weite

und folgt dem süßen Flug.

 

 So bin ich Teil der Welten

und mit allem verwandt.

Gehe den Weg des Herzens,

den meine Seele fand.

 

 

Dinah Vogel

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