Willkommen beim Trommelreiter

Schamanische Behandlungen und naturspirituelle Seminare

Albert Einstein sagte einmal: "Probleme können nie mit der selben Denkweise gelöst werden, mit der sie entstanden sind!"

 

Auf der Seite "Schamanismus" erfahrt Ihr Hintergründe zur schamanischen Betrachtung von Krankheit und Seele.

 

Über die Schamanische Einzelarbeit und unsere Form der Behandlung könnt Ihr Euch unter Einzelarbeit informieren. Hier erfahrt ihr auch alles zu Ablauf und Kosten.

 

 

Wir bieten eine fundierte und ganzheitliche Ausbildung in Bayern an. 

 

 

Unser Seminarangebot umfasst neben der Ausbildung noch Fortbildungsseminare und Schwitzhüttenseminare.

 

Im Shop findet ihr spirituelle Gegenstände und Räucherwaren.

 

 

Viel Spaß beim Entdecken unserer Welt!

 

 



Neues im blog

Verantwortung

 

Ich möchte über die Betroffenheit sprechen. Dies kann ich nicht wertfrei, nicht neutral. Genau darin sehe ich nämlich das Problem. So viele Menschen sind wir hier. Gebildet und umsorgt in einem Land des Überflusses lebend. Früher dachte ich oft, ich wäre in der falschen Zeit geboren. Ich wollte gern ein Kind der 68 sein. Die Flower-Power Welle erleben und mir in San Francisco Blumen ins Haar flechten… Heute weiß ich, das ich genau richtig bin hier und jetzt. Jede Generation hat ihre Zeit, ihre Aufgaben, Herausforderungen. Jede Generation wächst über die vorherige hinaus. So geschieht Wandel, Bewegung und am Ende auch jeder Fortschritt. Würden immer alle das Gleiche tun, wären wir nie gewachsen. Der Mensch aber hat einen inneren Antrieb, zu wachsen und zu transformieren. Wir wollen unsere Bestimmung erfüllen. Es besser machen. Unglücklicherweise haben sich aber unsere Ziele fehlentwickelt. Ansehen ist mit Geld und Ego verknüpft. Wer viel hat, der hat es geschafft. Wir kaufen uns den Rausch des schnellen Glücks. Sind süchtig nach Anerkennung. So sehr sehnen wir uns danach, das wir bereit sind alles zu tun um uns gesehen und geachtet zu fühlen. Es ist dabei recht einfach, die Augen zu schließen und weg zu sehen. Wir haben genug Ablenkung, die uns die Sinne trübt. Gleichzeitig spüren wir tief in uns, dass unsere Herzen an gedeckten Tischen verhungern und wissen nichts dagegen zu tun. 

 

Wir sind die Generation Fernseher. Bequem eingemummelt auf dem Sofa lassen wir uns berieseln. Wir behandeln uns und unsere Umwelt wie Maschinen die ihren Dienst zu erfüllen haben. Erschaffen ständig neue Symptome… ich könnt ewig so weiter machen…. Man mag es nicht mehr hören. Wir haben unsere Verantwortung abgegeben. Wir schwimmen mit. Lassen uns treiben im graden Kanal der plastikverseuchten See.

 

Und nun? Wie kommen wir da wieder raus?

 

 

 

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Achtsamkeit

Überall begegnet uns dieses Wort derzeit. Fast schon floskelhaft wird es eingesetzt. Aber was bedeutet dieses Wort? Und was hat es mit uns zu tun? 

 

Für mich ist Achtsamkeit eine Tugend. Eine, in der ich mich übe. Jeden Tag und in allem was ich tue. Dies gelingt, wie bei alle Tugenden in denen ich mich übe, mal besser und mal schlechter. Der erste Schritt auf diesem Weg ist wie immer die Bewusstwerdung dieses Begriffs und vor allem dessen Bedeutung. Denn Achtsamkeit ist mehr als ein „darauf achten“. Es stecken „Macht“ und “Wachen“ darin. Was sagt uns das?

 

In jedem Moment, in dem wir achtsam sind, übernehmen wir Verantwortung. Wir Wachen über unsere Macht. Denn wir schauen hin (wachen) und sehen wie unser Handeln, das was wir tun beeinflusst (Macht). 

Achtsamkeit bedeutet aktiv sein, aber ohne sich dabei äußerlich zu bewegen. Es meint vielmehr die unsichtbaren Einflussfaktoren und die Bewusstwerdung darüber. Ich kann durch den Wald laufen und nur in meinen Gedanken versinken. Oder ich kann achtsam durch den Wald wandern und öffne damit meine Wahrnehmung für die Kommunikation des großen Ganzen. Achtsamkeit öffnet Tore. Sie lässt unser Bewusstsein wachsen und schult unsere Wahrnehmung. Wir existieren und agieren aufgrund von wechselseitigen Einflüssen und Reaktionen. Wenn wir sensibler werden und darauf achten, machen wir uns diese Einflüsse und ihre Reaktionen bewusst. Aus diesem Bewusstsein heraus können wir ganz anders agieren und reagieren. Wir können unsere Aufmerksamkeit lenken und unser Handeln bestimmen.

 

 

Puh! Das liest sich kompliziert… ist es das auch?

 

Ich achte auf mich. Auf die Art wie ich mit mir und meinem Körper, meinen Bedürfnissen umgehe. Wonach hungert mein Körper und wie reagiere ich darauf? Wie sehe ich mich? Womit stille ich meine Bedürfnisse? Was nährt mich wirklich und was brauche ich? Körperlich, emotional und seelisch. 

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Tag- und Nachtgleiche

Ich spüre einen Wind aufsteigen

Spür wie er meine Haut sanft streicht

Wie er die Gräser und die Bäume

Umtanz und ihre Blätter Streift

 

Ich spüre ihn nun stärker werden

Und merke ihn nun auch in mir

Wie er Bewegt was festgefahren

Und Klarheit schaffen will dafür.

 

Der Sommer geht nun sanft zur Neige

Die Sonne hat sich schon gesenkt

Die große Mutter hat uns alle

Mit so viel Fruchtbarkeit beschenkt.

 

Der Wind, er singt ein Lied vom Fliegen.

Er kündigt an die Zeitenwende.

Holt runter was noch oben hängt

Und Bringt dem Sommer rasch sein Ende.

 

So lasse ich den Wind hinein

Bewege mich! Mach mich bereit!

Will gehen mit dir Schritt für Schritt

In die dunkle Zeit

 

Dinah Vogel

 

 

 

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Frühlingserwachen

 

Oh du Sonne, 

kitzelst all die Blumen aus der Erde.

Lässt die Knospen sich weit öffnen,

auf dass es Frühling werde.

Spür wie du auch tief in mir,

herausholst diese neue Kraft.

Die mir meine Wünsche zeigt,

und sie in mein Handeln schaffst.

Sie zu träumen war bislang,

hoffnungsvolles schwanger gehen.

Nun sind sie zur Geburt bereit.

Wollen nun geschehen.

 

(Dinah Vogel)

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