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Willkommen beim Trommelreiter

Schamanische Behandlungen und naturspirituelle Seminare

Was es braucht, ist die Erkenntnis das wir alle miteinander verbunden sind als Kinder dieser Erde. Wir sind dazu bestimmt Mensch zu sein.

 

Auf der Seite "Schamanismus" erfahrt Ihr Hintergründe zur schamanischen Betrachtung von Krankheit und Seele.

 

Über die Schamanische Einzelarbeit und unsere Form der Behandlung könnt Ihr Euch unter Einzelarbeit informieren. Hier erfahrt ihr auch alles zu Ablauf und Kosten.

 

 

Wir bieten eine fundierte und ganzheitliche Ausbildung in Bayern an. 

 

 

Unser Seminarangebot umfasst neben der Ausbildung noch Fortbildungsseminare und Schwitzhüttenseminare.

 

Im Shop findet ihr spirituelle Gegenstände und Räucherwaren.

 

 

Viel Spaß beim Entdecken unserer Welt!

 

 



Neues im blog

Dunkelheit

Im Dunkel sehen

Fürchte dich nicht vor der Dunkelheit.

Fühle sie, spür sie.

Begib dich hinein.

 

Du kennst sie doch noch so gut.

 

War sie es nicht,

die dich behütet,

die dich geborgen hatte.

In der du wachsen durftest,

still und unbekümmert?

 

Und doch…als du das erste mal

das Licht der Welt erblicktest,

begannst du sie zu vergessen.

 

Wolltest doch alles sehen…

 

Es ängstigt dich.

Das Ungewisse.

Und doch wächst ein jeder Keim im Dunkeln heran.

Jedes Leben braucht die Kraft,

die aus dem Dunklen kommt…

 

Dunkelheit, wenn du jetzt kommst

über meine Welt,

versuche ich die Augen nicht zu schließen

und mich dir hinzugeben.

 

Vielleicht hütest du tief in mir,

was man nur im Dunkeln sehen kann…

 

 

(Dinah Vogel)

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Schattenarbeit

Jetzt wo es wieder kälter wird und die Dunkelheit täglich wächst, richtet sich unsere Blick und Fokus wieder mehr und mehr nach Innen. Häufig ist diese dunkler werdende Zeit eine intensive Zeit, denn der Winter steht bevor und wir müssen das Licht und die Leichtigkeit des Sommers gehen lassen. Unsere Schatten werden im Licht der untergehenden Sonne, diesem Abend des Jahres, größer und wollen von uns gesehen werden. Unsere Schatten bergen all die Themen, Potenziale, Emotionen und Sehnsüchte die wir nicht gern sehen und annehmen wollen oder können. Darum schieben wir sie in eine düstere Ecke und lenken uns gerne von ihrer Existenz ab. Weil dieser Schatten aber nun mal zu uns gehört, können wir ihn nicht los werden oder dauerhaft übersehen. Immer wieder zeigt er sich uns in ungeliebten Emotionen, Ängsten, Wünschen… Die meisten haben als Kinder gelernt unser Verhalten und das Verhalten unserer Umwelt in „gut“ und „böse“ einzuteilen. Im Bestreben ein „gutes Kind“ zu sein, verdrängen, verleugnen oder verbergen wir daher „böses“ und füttern so unseren Schatten. Die Moral prägt uns und unseren Charakter. Und so laufen so unglaublich viele Menschen mit einem Rucksack voll edler Ziele und großer Vorbilder umher, deren ungeliebte Schatten immerzu an ihren Fersen haften.

Es geht hier nicht um einen bestimmten Typ Mensch. Jede/r von uns hat seinen Schatten. Jede/r hat Wünsche und Ängste und Emotionen die nicht in unser Weltbild passen, nicht zu unserer selbst gemachten Identität. Die Frage ist, wie gehen wir damit um? Was brauchen wir und was braucht unser Schatten? Der erste und wichtigste Schritt ist es, den Schatten nicht zu bekämpfen. Kampf ist keine Lösung. Das war es nie und wird es niemals sein. Wir müssen unsere Schatten zu aller erst einmal sehen, ihn wahrnehmen und „dasein“ lassen. Er gehört zu uns. Ist aus unserer Geschichte heraus gewachsen und wie wir ist er voll von ungelösten Themen und Konflikten. Manchmal spüren wir ihn deutlich, wenn plötzlich ein Gefühl in uns hochkocht, dass wir eigentlich immer unterdrücken. Gerade dann haben wir die Gelegenheit, uns das Gefühl genauer anzuschauen und dessen Ursachen zu erforschen. Schnell können wir feststellen, dass die meisten Emotionen und Ängste unserer eigenen Schattenwesend aus ungelösten Konflikten resultieren und wir diese (manchmal auch nur mit Hilfe von außen), lösen können.  Dies ist die große Aufgabe die uns der Schatten stellt. Ungelöstes zu heilen und anzunehmen, dass unser Schatten für uns trägt, was wir noch nicht gelöst haben.

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Die tiefen Wunden unserer Ahnen

 

 

 

In der Zeit der Inquisition ( vom Spätmittelater bis in die frühe Neuzeit) wurden in Europa schätzungsweise drei Millionen Menschen der Hexerei angeklagt und viele von ihnen hingerichtet. Es liegt lange zurück, ist dadurch aber nicht weniger wichtig. Es beeinflusst uns nämlich noch heute und ist ursächlich für so vieles. Unsere spirituellen Wurzeln, unser traditionelles Heilwissen und vor allem unsere enge Verbindung zu der Natur wurden systematisch zerstört. Unsere Ahnen mussten Leiden und Sterben für ihren Glauben und ihr Wissen. So wurden Urenergien, die uns damals vertraut waren, unterbunden und ein tiefer Keil in unsere spirituelle Herkunft geschlagen. Das seelische Bewusstsein und unser Ahnensystem trägt die Erinnerung an diese furchtbare Zeit, in der wir so viel verloren haben. Denn durch dieses gewaltsame Vorgehen, wurden die Menschen von der Natur entfernt. Die Wälder durften nicht mehr heilig sein und man musste um sein Leben bangen, wenn man sich dem alten Wissen bediente. Es wurde eine künstliche und abstraktere „Glaubenswelt“ geschaffen, in der sich der Mensch als Krone der Schöpfung sieht und die Natur sich zu unterwerfen hat. Frauen sollten klein und unscheinbar bleiben. Ihre Wildheit sollte unter allen Umständen gezügelt werden. Aber auch viele Männer waren Opfer der Hexenverfolgung. Hirten und Bergleute vor allem. Menschen, die eben nah mit der Natur lebten und mit ihr kommunizieren konnten. Unsere Heiler und Heilerinnen, unsere Medizinleute und Schamanen, Hebammen und Wissenschaftler….

 

Sie alle mussten ihr Leben lassen für eine neue Zeit, eine neue Macht und eine neue Religion. Menschengemacht.

 

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Verantwortung

 

Ich möchte über die Betroffenheit sprechen. Dies kann ich nicht wertfrei, nicht neutral. Genau darin sehe ich nämlich das Problem. So viele Menschen sind wir hier. Gebildet und umsorgt in einem Land des Überflusses lebend. Früher dachte ich oft, ich wäre in der falschen Zeit geboren. Ich wollte gern ein Kind der 68 sein. Die Flower-Power Welle erleben und mir in San Francisco Blumen ins Haar flechten… Heute weiß ich, das ich genau richtig bin hier und jetzt. Jede Generation hat ihre Zeit, ihre Aufgaben, Herausforderungen. Jede Generation wächst über die vorherige hinaus. So geschieht Wandel, Bewegung und am Ende auch jeder Fortschritt. Würden immer alle das Gleiche tun, wären wir nie gewachsen. Der Mensch aber hat einen inneren Antrieb, zu wachsen und zu transformieren. Wir wollen unsere Bestimmung erfüllen. Es besser machen. Unglücklicherweise haben sich aber unsere Ziele fehlentwickelt. Ansehen ist mit Geld und Ego verknüpft. Wer viel hat, der hat es geschafft. Wir kaufen uns den Rausch des schnellen Glücks. Sind süchtig nach Anerkennung. So sehr sehnen wir uns danach, das wir bereit sind alles zu tun um uns gesehen und geachtet zu fühlen. Es ist dabei recht einfach, die Augen zu schließen und weg zu sehen. Wir haben genug Ablenkung, die uns die Sinne trübt. Gleichzeitig spüren wir tief in uns, dass unsere Herzen an gedeckten Tischen verhungern und wissen nichts dagegen zu tun. 

 

Wir sind die Generation Fernseher. Bequem eingemummelt auf dem Sofa lassen wir uns berieseln. Wir behandeln uns und unsere Umwelt wie Maschinen die ihren Dienst zu erfüllen haben. Erschaffen ständig neue Symptome… ich könnt ewig so weiter machen…. Man mag es nicht mehr hören. Wir haben unsere Verantwortung abgegeben. Wir schwimmen mit. Lassen uns treiben im graden Kanal der plastikverseuchten See.

 

Und nun? Wie kommen wir da wieder raus?

 

 

 

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