Willkommen beim Trommelreiter

Schamanische Behandlungen und naturspirituelle Seminare

Albert Einstein sagte einmal: Probleme "können nie mit der selben Denkweise gelöst werden, mit der sie entstanden sind!"

Auf den folgenden Seiten stellen wir Euch außer dem unsere Denkweise vor...

 

Auf der Seite "Schamanismus" erfahrt Ihr Hintergründe zur Ethnomedizinischen Betrachtung von Krankheit und Seele.

 

Über die Schamanische Einzelarbeit und unsere Form der Behandlung könnt Ihr Euch unter Einzelarbeit informieren.

 

Wir bieten eine fundierte und ganzheitliche Ausbildung.

 

Unser Seminarangebot umfasst sowohl Schamanische Basiskurse als auch das Feiern von Ritualen im Jahreskreis.

 

Geomantische Exkurse und Räucherseminare sowie die Visionssuche sind ebenfalls Teil unseres Angebots.

 

Viel Spaß beim Entdecken unserer Welt und vielleicht bis bald…

 

 



Neues im blog

Das Lied von Mutter Erde

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Gelebtes Wissen und Bücher

Immer wieder begegnen uns Menschen, deren spirituelle Suche bisher einer theoretischen Grundlagenforschung gleicht. Sie haben viele Bücher gelesen und vieles auswendig gelernt. Irgendwann machen sie dann einen Termin bei uns, weil sie nicht weiter kommen und wundern sich oft sehr darüber. Sie haben doch so viel schon gemacht, so viel gelesen. Sogar eine geführte Reise auf einer Trommel-CD hat ihnen nicht geholfen und so weiter… In ihren Worten geben sie Zitate aus Büchern wieder. Sie berichten von Erkenntnissen die sie beim Lesen hatten und das ihnen das alles schon geholfen hätte…eine gewisse Zeit lang…

oder aber diese Menschen sitzen bei uns in der Ausbildung und geben ständig Dinge wieder, die sie anhand Büchern gelernt haben. Der Verstand ist aktiv und gibt auswendig gelerntes wieder. Sie sind bei praktischen Arbeiten dann teilweise blockiert und voreingenommen. Das gelesene vermischt sich dann mit dem eigenen Wahrnehmungen und dies kann verwirren.

 

Wenn ich dann frage, ob sie ihr Leben auch maßgeblich und dauerhaft verändern konnten aufgrund von diesen „Erkenntnissen“ wird häufig bewusst, dass dies nicht funktionierte. Die Macht des Alltags war stärker gewesen und das erlangte Wissen blieb eine fremde Theorie. 

Es gibt wunderbare Lektüren zum spirituellen Leben und allen Hintergründen. Diese Schriften haben einen wunderbaren Zweck: Inspiration

  

In diesem Wort steckt ein Spirit. Der Geist des Autors und seiner Erlebnisse und Erkenntnisse. Dieser Geist kann uns eine andere Sichtweise verleihen und unsere eigene Sicht bereichern.

 

Hierfür ist es allerdings wichtig, dass wir eine eigene Sichtweise haben. Andernfalls wird die Sicht des Autors (und der Inhalt des Buches) einfach kopiert und wir übernehmen die Ergebnisse ohne sie uns selbst erarbeitet zu haben. Der Geist der jeweiligen Schrift ist immer verknüpft mit den Erkenntnissen und der Symbolsprache des Schreibers. Es sind seine Erkenntnisse und Erlebnisse und nicht die des Lesers. 

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Birkengeflüster

Birkengeflüster

 

Ich hör ein Atmen unterm Schnee.

Es regt sich dort ein Leben.

Die Tage werden heller nun,

noch merkt man kaum das Regen

 

der Knospen unterm kalten Geäst,

die langsam wieder sprießen.

Und all die neuen Säfte die

nun in den Bäumen fließen.

 

Und sieh - da kehrt die Jungfrau

der Birken endlich wieder

ihr Kleid so weiß und rein,

wie glänzendes Gefieder.

 

So klar wie der Schnee

der sie noch hüllt

und den sie mehr und mehr

mit ihrer Wärme füllt.

 

Oh Brigid hör was wachsen soll,

im Außen und im Innen.

Ich sag dir jetzt was ich mir wünsch,

was mir das Jahr soll bringen.

 

An jener Birke häng ich dir

ein buntes Band zur Zier

Und lass dir meinen Wusch

und meine Bitten hier.

 

 

(Dinah Vogel)

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Der Jahreszyklus oder: Der Herzschlag von Mutter Erde

Unsere Vorfahren (die Kelten und Germanen) verehrten die Natur und ihre Rhythmik als Heiligkeit und Wegweiser. Hier finden wir unsere Wurzeln im hiesigen Schamanismus. Man hat sich als Teil der Natur erlebt und somit waren die Vorgänge im Jahreskreis untrennbar mit dem Leben der Leute verknüpft. Man musste die Saat sähen wenn der Boden bereit war, sie aufzunehmen und man musste seine Früchte ernten, wenn sie reif waren. Man musste Vorräte anlegen und sich in Zurückhaltung üben zur kalten Jahreszeit. Was ich an unserem Land und der Natur hier so wahnsinnig liebe und schätze, sind die Wechsel des Jahreskreises. Hier findet ein Zyklus statt, der alles durchlebt und durchtränkt. Die Energien richten sich nach ihm und er hat eine Auswirkung auf alle Lebensformen. Auch auf uns Menschen wirken diese Kräfte. Dies geschieht heute nur meist unbewusst, denn wir Menschen haben es oftmals verlernt, sich als Teil der Natur zu fühlen und achten daher die Vorgänge nicht mehr.

 Wir haben unsere künstliche Welt inmitten der Natur aufgebaut und uns „unabhängig“ von Tag, Nacht, Sommer oder Winter gemacht. Wir bestimmen wie spät es ist und richten uns nach dieser, von Menschen gemachten Uhr. Wir leben in Daten. Die einzige Zeit, in der ich einen Gleichschritt in der Gesellschaft spüre, sind die Weihnachtstage. Plötzlich ist es ganz ruhig und das große Gewusel scheint für wenige Tage wirklich auf ein Minimum gesunken zu sein. Sobald aber die Weihnachtstage vorbei sind, verlieren wir uns schnell wieder im Alltag und den täglichen Geschäften. Es wird lediglich einmal im Jahr bemerkt, das man älter wird und große Übergänge wie das Erwachsen, Eltern oder Großeltern werden. All diese Übergangssituationen und Epochen unseres Lebens gehen oft unmerklich ineinander über. Wie ein Jahr dem anderen folgt und ein Tag dem nächsten.

 

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Herkunft und Erbe der heutigen Schamanen

Immer wieder heiß diskutiert und umstritten. Wann ist ein Schamane ein Schamane oder darf sich so nennen und gibt es überhaupt deutsche Schamanen? Muss man als Schamane/in einem Stammbaum von indigenen Medizinmännern entspringen oder zumindest einer indigenen Völkergruppe abstammen? Oder darf man nur so arbeiten wenn man von einem „Meisterschamanen“ dazu ernannt wurde? Darf man überhaupt eine schamanische Ausbildung beginnen, ohne schamanischen Stammbaum?

Es gibt hierzu viele unterschiedliche Meinungen und es ist nicht mein Anliegen, diese zu bewerten. Jede/r muss schließlich seine eigene Antwort darauf finden.

Ich möchte aber gerne mal erzählen, wie unsere Sicht auf dieses Thema ist, denn diese Fragen stellen unsere Klienten und Schüler immer wieder mal…

Ich bin überzeigt von der Existenz eines spirituellen Erbes. Ich glaube, es gibt Veranlagungen, die uns innewohnen und die verschiedener Herkunft sind.

 

Zum einen gibt es das Erbe eines Volkes. Die amerikanischen Ureinwohner zum Beispiel tragen das spirituelle Erbe ihres Volkes in ihrem Blut. Der Büffel war für die Indianer das heiligste Wesen, denn er ernährte das Volk. Eine Büffelherde entschied über Leben und Tod und so ist es nicht verwunderlich, dass ihre Sagen und Spirits von Büffeln und Büffelfiguren durchzogen sind. Ihr Medizinweg ist der Weg des Büffels und die weiße Büffelkalbfrau wird noch heute hoch verehrt. Für einen Menschen, der von diesem Volk stammt, wird der Büffel immer ein Symbol für hohe Heiligkeit sein – es ist in seinem Blut, in der Geschichte seiner Ahnen verankert. Hier spielt das Erbe des Volkes und der Ahnen eine große Rolle. 

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Offener Brief an alle "Diener der Schöpfung"

Liebe Spirituelle Lehrer/innen, Heiler/innen, Schamanen/innen, Energiearbeiter und Geistheiler/innen aller Richtungen,

 

Liebe Kollegen und Kolleginnen,

 

Es ist schwer in einem Gewerbe tätig zu sein, welches so umstritten ist. Wir schwimmen, ob wir es wollen oder nicht, in einem Pool von Menschen, die unterschiedlichste Arbeiten anbieten. Manche finden wir gut, andere nicht. Jeder kommt aus seiner Richtung, Praktiziert eben das wofür er/sie berufen wurde oder glaubt berufen worden zu sein.  

Viele möchten nicht Teil eines esoterischen Hypes sein. Sie möchten nicht in einem Regal stehen neben seriösen und unseriösen Angeboten zum Erwerb des „Seelenheils“. Uns geht es da nicht anders. Und vielleicht ist genau das ein Grund, warum viele ihren Weg alleine gehen. Sie scheuen den Kontakt zu „Kollegen/innen“ und bewegen sich lieber ausschließlich in ihrem eigenen Wirkungskreis…

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Wie viel Platz hat deine Seele?

Wir Menschen lieben die Ordnung. Unser Leben ist voller Klassifizierung, Zuordnungsraster und Muster. Sie sollen uns eine gewissen Sicherheit und einen verlässlichen Rahmen bieten. Ein System in dem Dinge, Taten und Personen eingeordnet werden können. Sie haben durchaus ihre Berechtigung. Sie versuchen eine Qualität zu garantieren. Doch das kann ein System nur, wenn es seelenlose Materie verwaltet. Alles was lebt, ist einem ständigen Prozess des Wachsens unterworfen und nicht selten, ist hier die Ursache vieler Probleme.  

Oft stecken wir in einem Rahmen, einer Schublade die uns gar nicht (mehr) passt.

Es gehört zum ständigen Wachstumsprozess eines jeden Menschen, die eigene Identität immer wieder aufs Neue zu reflektieren und zu erkunden. Nur diese Haltung macht es möglich, über sich hinaus zu wachsen. 

Oft stecken wir tief in unseren Rollen und in unserer "angelernten" Identität. Wir geben uns in dieser Gesellschaft wenig Raum  dafür, unsere Identität aus uns selbst heraus zu erschaffen. Die Muster sind meist schon vorgegeben und ihnen zu entsprechen macht uns umgänglich und berechenbar und auf Dauer mit großer warscheinlichkeit unglücklich.

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Eiszauber

 

 

kaltes Glitzern überzieht

Stein und Baum und Feld.

Alles scheint ganz still und klar

in dieser ruhelosen Welt.

 

Spür die wilden Heere ziehen

in den kalten Winden.

Hör Frau Holles leises Lied.

Was werden sie wohl finden?

 

Blick voll ehrfurcht auf das Spiel:

Sonnenlicht umtanzt Kristalle.

Diese Schönheit ists im Winter,

der ich immer neu verfalle.

 

Möge mir die Kraft der Zeit

helfen zu gefrieren,

was ich voll und ganz bereit

bin zu verlieren.

 

Möge dann zu Brigids wacht

alles Eis versinken.

Speisen jeden neuen Keim

der da sucht zu trinken.

 

(Dinah Vogel)

 

 

 

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Rauhnächte

Zwischenzeiten wohnt seit jeher ein besonderer Zauber inne. Das Alte ist bereits verabschiedet und das Neue keimt in uns heran. Die Wiedergeburt des Lichts, welche uns zur Sonnenwende das neue Jahr ankündigt, ist bereits vergangen und wir spüren den Zauber des neuen und unberührten Jahres in uns. In Zwischenzeiten wie dieser sind die Schleier zur Anderswelt dünn. Botschaften aus unserem Unterbewussten oder aus anderen Welten dringen nun stärker zu uns durch. Es ist die Zeit der Träume und Visionen. Viele nutzen diese Zeit für Orakel. Wir schließen mit dem Erlebten aus dem letzten Jahr ab und fragen uns zugleich, was uns das nächste Jahr wohl bringen mag. Träume sind nun oft intensiv und nicht selten geben sie uns Hinweise auf Themen oder Ereignisse im kommenden Jahr.

 

Unsere Vorfahren erzählten vom wilden Heer, welches mit Odin in den rauhen Nächten durch die Wälder und Dörfer strich, auf der Suche nach verirrten Seelen. Wie eine große Ordnungstruppe reinigen sie die Welt von dem bereits gestorbenen und dem was hier nicht mehr hin gehört. Gerade darum eignet sich die Zeitqualität perfekt um auszumisten, altes zu entsorgen und Platz zu schaffen für Neues.

 

 

Terminlich gibt es unterschiedliche Meinungen wann die Rauhnächte beginnen. Für einige beginnen sie erst in der Nacht vom 24.12 auf den 25.12. Für andere beginnen sie bereits mit der Wintersonnenwende. Das Ende dieser Zeit ist jedoch für sehr viele die Nacht vom 05.01 auf den 06.01. 

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Umwege

Manchmal im Leben machen wir Umwege. Meist stehen wir am Ende wieder fast an der selben Stelle von der aus wir losgegangen sind und nicht selten stürzt uns das in eine kleine oder große Krise.

 

Wozu das alles? Was sollte das?

Wir fühlen uns dann oftmals von „allen guten Geistern verlassen“ und der Zweifler in uns bekommt Futter.

 

Auch ich ging so manchen Umweg in meinem Leben und auch ich stand oft an diesem Punkt, an dem ich die Welt nicht mehr verstehen wollte. Sitzt man mitten im Sturm ist es einem oft unmöglich dessen tieferen Sinn zu erfassen.

 

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