Willkommen beim Trommelreiter

Schamanische Behandlungen und naturspirituelle Seminare

Albert Einstein sagte einmal: "Probleme können nie mit der selben Denkweise gelöst werden, mit der sie entstanden sind!"

 

Auf der Seite "Schamanismus" erfahrt Ihr Hintergründe zur schamanischen Betrachtung von Krankheit und Seele.

 

Über die Schamanische Einzelarbeit und unsere Form der Behandlung könnt Ihr Euch unter Einzelarbeit informieren. Hier erfahrt ihr auch alles zu Ablauf und Kosten.

 

 

Wir bieten eine fundierte und ganzheitliche Ausbildung in Bayern an. 

 

 

Unser Seminarangebot umfasst neben der Ausbildung noch Fortbildungsseminare und Schwitzhüttenseminare.

 

Im Shop findet ihr spirituelle Gegenstände und Räucherwaren.

 

 

Viel Spaß beim Entdecken unserer Welt!

 

 



Neues im blog

Schattenarbeit

Jetzt wo es wieder kälter wird und die Dunkelheit täglich wächst, richtet sich unsere Blick und Fokus wieder mehr und mehr nach Innen. Häufig ist diese dunkler werdende Zeit eine intensive Zeit, denn der Winter steht bevor und wir müssen das Licht und die Leichtigkeit des Sommers gehen lassen. Unsere Schatten werden im Licht der untergehenden Sonne, diesem Abend des Jahres, größer und wollen von uns gesehen werden. Unsere Schatten bergen all die Themen, Potenziale, Emotionen und Sehnsüchte die wir nicht gern sehen und annehmen wollen oder können. Darum schieben wir sie in eine düstere Ecke und lenken uns gerne von ihrer Existenz ab. Weil dieser Schatten aber nun mal zu uns gehört, können wir ihn nicht los werden oder dauerhaft übersehen. Immer wieder zeigt er sich uns in ungeliebten Emotionen, Ängsten, Wünschen… Die meisten haben als Kinder gelernt unser Verhalten und das Verhalten unserer Umwelt in „gut“ und „böse“ einzuteilen. Im Bestreben ein „gutes Kind“ zu sein, verdrängen, verleugnen oder verbergen wir daher „böses“ und füttern so unseren Schatten. Die Moral prägt uns und unseren Charakter. Und so laufen so unglaublich viele Menschen mit einem Rucksack voll edler Ziele und großer Vorbilder umher, deren ungeliebte Schatten immerzu an ihren Fersen haften.

Es geht hier nicht um einen bestimmten Typ Mensch. Jede/r von uns hat seinen Schatten. Jede/r hat Wünsche und Ängste und Emotionen die nicht in unser Weltbild passen, nicht zu unserer selbst gemachten Identität. Die Frage ist, wie gehen wir damit um? Was brauchen wir und was braucht unser Schatten? Der erste und wichtigste Schritt ist es, den Schatten nicht zu bekämpfen. Kampf ist keine Lösung. Das war es nie und wird es niemals sein. Wir müssen unsere Schatten zu aller erst einmal sehen, ihn wahrnehmen und „dasein“ lassen. Er gehört zu uns. Ist aus unserer Geschichte heraus gewachsen und wie wir ist er voll von ungelösten Themen und Konflikten. Manchmal spüren wir ihn deutlich, wenn plötzlich ein Gefühl in uns hochkocht, dass wir eigentlich immer unterdrücken. Gerade dann haben wir die Gelegenheit, uns das Gefühl genauer anzuschauen und dessen Ursachen zu erforschen. Schnell können wir feststellen, dass die meisten Emotionen und Ängste unserer eigenen Schattenwesend aus ungelösten Konflikten resultieren und wir diese (manchmal auch nur mit Hilfe von außen), lösen können.  Dies ist die große Aufgabe die uns der Schatten stellt. Ungelöstes zu heilen und anzunehmen, dass unser Schatten für uns trägt, was wir noch nicht gelöst haben.

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Die tiefen Wunden unserer Ahnen

 

 

 

In der Zeit der Inquisition ( vom Spätmittelater bis in die frühe Neuzeit) wurden in Europa schätzungsweise drei Millionen Menschen der Hexerei angeklagt und viele von ihnen hingerichtet. Es liegt lange zurück, ist dadurch aber nicht weniger wichtig. Es beeinflusst uns nämlich noch heute und ist ursächlich für so vieles. Unsere spirituellen Wurzeln, unser traditionelles Heilwissen und vor allem unsere enge Verbindung zu der Natur wurden systematisch zerstört. Unsere Ahnen mussten Leiden und Sterben für ihren Glauben und ihr Wissen. So wurden Urenergien, die uns damals vertraut waren, unterbunden und ein tiefer Keil in unsere spirituelle Herkunft geschlagen. Das seelische Bewusstsein und unser Ahnensystem trägt die Erinnerung an diese furchtbare Zeit, in der wir so viel verloren haben. Denn durch dieses gewaltsame Vorgehen, wurden die Menschen von der Natur entfernt. Die Wälder durften nicht mehr heilig sein und man musste um sein Leben bangen, wenn man sich dem alten Wissen bediente. Es wurde eine künstliche und abstraktere „Glaubenswelt“ geschaffen, in der sich der Mensch als Krone der Schöpfung sieht und die Natur sich zu unterwerfen hat. Frauen sollten klein und unscheinbar bleiben. Ihre Wildheit sollte unter allen Umständen gezügelt werden. Aber auch viele Männer waren Opfer der Hexenverfolgung. Hirten und Bergleute vor allem. Menschen, die eben nah mit der Natur lebten und mit ihr kommunizieren konnten. Unsere Heiler und Heilerinnen, unsere Medizinleute und Schamanen, Hebammen und Wissenschaftler….

 

Sie alle mussten ihr Leben lassen für eine neue Zeit, eine neue Macht und eine neue Religion. Menschengemacht.

 

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Verantwortung

 

Ich möchte über die Betroffenheit sprechen. Dies kann ich nicht wertfrei, nicht neutral. Genau darin sehe ich nämlich das Problem. So viele Menschen sind wir hier. Gebildet und umsorgt in einem Land des Überflusses lebend. Früher dachte ich oft, ich wäre in der falschen Zeit geboren. Ich wollte gern ein Kind der 68 sein. Die Flower-Power Welle erleben und mir in San Francisco Blumen ins Haar flechten… Heute weiß ich, das ich genau richtig bin hier und jetzt. Jede Generation hat ihre Zeit, ihre Aufgaben, Herausforderungen. Jede Generation wächst über die vorherige hinaus. So geschieht Wandel, Bewegung und am Ende auch jeder Fortschritt. Würden immer alle das Gleiche tun, wären wir nie gewachsen. Der Mensch aber hat einen inneren Antrieb, zu wachsen und zu transformieren. Wir wollen unsere Bestimmung erfüllen. Es besser machen. Unglücklicherweise haben sich aber unsere Ziele fehlentwickelt. Ansehen ist mit Geld und Ego verknüpft. Wer viel hat, der hat es geschafft. Wir kaufen uns den Rausch des schnellen Glücks. Sind süchtig nach Anerkennung. So sehr sehnen wir uns danach, das wir bereit sind alles zu tun um uns gesehen und geachtet zu fühlen. Es ist dabei recht einfach, die Augen zu schließen und weg zu sehen. Wir haben genug Ablenkung, die uns die Sinne trübt. Gleichzeitig spüren wir tief in uns, dass unsere Herzen an gedeckten Tischen verhungern und wissen nichts dagegen zu tun. 

 

Wir sind die Generation Fernseher. Bequem eingemummelt auf dem Sofa lassen wir uns berieseln. Wir behandeln uns und unsere Umwelt wie Maschinen die ihren Dienst zu erfüllen haben. Erschaffen ständig neue Symptome… ich könnt ewig so weiter machen…. Man mag es nicht mehr hören. Wir haben unsere Verantwortung abgegeben. Wir schwimmen mit. Lassen uns treiben im graden Kanal der plastikverseuchten See.

 

Und nun? Wie kommen wir da wieder raus?

 

 

 

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Achtsamkeit

Überall begegnet uns dieses Wort derzeit. Fast schon floskelhaft wird es eingesetzt. Aber was bedeutet dieses Wort? Und was hat es mit uns zu tun? 

 

Für mich ist Achtsamkeit eine Tugend. Eine, in der ich mich übe. Jeden Tag und in allem was ich tue. Dies gelingt, wie bei alle Tugenden in denen ich mich übe, mal besser und mal schlechter. Der erste Schritt auf diesem Weg ist wie immer die Bewusstwerdung dieses Begriffs und vor allem dessen Bedeutung. Denn Achtsamkeit ist mehr als ein „darauf achten“. Es stecken „Macht“ und “Wachen“ darin. Was sagt uns das?

 

In jedem Moment, in dem wir achtsam sind, übernehmen wir Verantwortung. Wir Wachen über unsere Macht. Denn wir schauen hin (wachen) und sehen wie unser Handeln, das was wir tun beeinflusst (Macht). 

Achtsamkeit bedeutet aktiv sein, aber ohne sich dabei äußerlich zu bewegen. Es meint vielmehr die unsichtbaren Einflussfaktoren und die Bewusstwerdung darüber. Ich kann durch den Wald laufen und nur in meinen Gedanken versinken. Oder ich kann achtsam durch den Wald wandern und öffne damit meine Wahrnehmung für die Kommunikation des großen Ganzen. Achtsamkeit öffnet Tore. Sie lässt unser Bewusstsein wachsen und schult unsere Wahrnehmung. Wir existieren und agieren aufgrund von wechselseitigen Einflüssen und Reaktionen. Wenn wir sensibler werden und darauf achten, machen wir uns diese Einflüsse und ihre Reaktionen bewusst. Aus diesem Bewusstsein heraus können wir ganz anders agieren und reagieren. Wir können unsere Aufmerksamkeit lenken und unser Handeln bestimmen.

 

 

Puh! Das liest sich kompliziert… ist es das auch?

 

Ich achte auf mich. Auf die Art wie ich mit mir und meinem Körper, meinen Bedürfnissen umgehe. Wonach hungert mein Körper und wie reagiere ich darauf? Wie sehe ich mich? Womit stille ich meine Bedürfnisse? Was nährt mich wirklich und was brauche ich? Körperlich, emotional und seelisch. 

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