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Schamanisches wirken

Was tun wir?

Schamanisches Arbeiten beschreibt die Fähigkeiten in verschiedene Welten zu reisen und zwischen irdischen und Andersweltlichen Energien, Spirits etc zu vermitteln. Dies ist grundsätzlich auch die Gemeinsamkeit aller schamanischen Traditionen. Dazu kommt die Grundhaltung, dass alles auf der Welt miteinander verbunden ist. Die Menschheit ist in diesem Weltbild nicht die Krone der Schöpfung, sondern ein Teil der Natur selbst. Dieses Weltbild prägt schamanische Kulturen und Naturreligionen auf der ganzen Welt. Auch unsere Kultur hat hier ihre Wurzeln. Das Wissen jedoch liegt weit zurück und ist zum Teil nur sehr schwer zugänglich. Doch es existiert in unserer Ahnenwelt ebenso diese tiefe Verbindung mit den Urkräften, wie es sie in indigenen Völkern noch gibt.

Wir haben über lange Zeit unsere Fähigkeiten und spirituellen Potenziale geschult und ausgebildet. Dabei sind wir auf den Wegen der Ethnomedizin und Praxis einiger Naturvölker dieser Welt unterwegs gewesen.  Wir durften aus verschiedenen Richtungen lernen und haben dabei stetig einen Zugang zu entwickelt der uns zu mit unseren eigenen Wurzeln verknüpft.

 

Was es braucht um "Schamane" zu sein ist ein heiß diskutiertes Thema.

Wir sind keine Indianer und wollen auch niemanden Kopieren.

Es braucht keine nennswerte Abstammung um in sich dem Ruf der Seele zu folgen. Wir leben des Schamanischen Weg nun schon Lange und haben dort unser Zuhause gefunden.

 

Menschen auf ihrem Lebensweg begleiten und helfen zu dürfen, ist uns mehr als ein Anliegen. Es ist das berufen sein dazu, weiterzugeben was wir erfahren durften und anzuwenden was uns innewohnt.

Den Menschen dort abzuholen wo er steht, bedeutet für uns nicht nur seinen Standpunkt zu definieren und nach einem Muster weiter zu gehen.

Es bedeutet vielmehr die seelische Präsenz des Menschen zu erkennen und anhand jener herauszufinden, was dieser gerade braucht. Es ist nach unserer Ansicht der Wunsch der Seele selbst, nach ihrer Ganzheit zu streben.

  

Unser weites Netzwerk macht es möglich, Menschen mit den unterschiedlichsten Problemen und Anliegen zu beraten und in ihrem Heilungsweg zu unterstützen.

Was ist Schamanismus?

Man kann den Schamanismus als Wurzel der menschlichen Spiritualität bezeichnen. In jeder Kultur finden sich schamanische Praktiken und Riten wieder. Aus ihnen entsprangen Spirituelle Glaubenskonzepte und ein Verständnis von Leben und Tod, Heilung und Krankheit. Was den Schamanismus kennzeichnet ist ein tiefes Verständnis von einer Verbindung mit der Natur. Der Mensch wird als Teil der Natur verstanden, in der alles seinen Geist, seinen "Spirit" oder seine Seele hat. Die Welt und alles Leben auf ihr wird geehrt und anerkannt da es als Heilig angesehen wird. So beschreiben wir die Grundlagen im Schamanismus.

 

Schamanismus ist daher auch keine Religion. Es gibt weder Gesetze oder Dogmen. Religion ist aber aus dem Schamanismus heraus entstanden, als sich Kulturelle und Soziale Strukturen immer mehr in das Leben der Menschen eingliederten und ihren Platz brauchten.  Als frei gelebte

Naturspiritualität gesellschaftlich im Gegensatz zu religiösen Konzepten zu viel Kontroversen bot, wurde der Schamanismus vermehrt bekämpft und findet sich noch bruchstückhaft in Ritualen und Legenden der Heiligen wieder, die auf das jeweilige Religiöse Konzept angepasst wurden.

Da Schamanismus in jeder Kultur unterschiedliche geprägt und gelebt wurde, finden wir heute unterschiedliche Schamanen mit unterschiedlichen Ritualen, Namen und Gebräuchen sowie Heilbehandlungen.

Die Medizinmänner der Indianer, die Zaubertränke der Peruaner, sibirische Trommelklänge, mongolische Gesänge, keltische Jahreskreisfeste...

All dies und noch viel mehr finden wir in der Welt.

Einige Kulturen konnten und können ihre schamanische Tradition länger überliefern als andere.

So ist in manchen Kulturen mehr und in anderen weniger über das Spirituelle Erbe erhalten geblieben.

Daraus ergab es sich für uns und für viele andere Menschen, die nach diesen Wurzeln suchen, dass wir uns in verschiedenen Bereichen und Kulturen aus und Fortbilden ließen.

 

Diese grundsätzlich kulturell offene Art, Schamanismus zu leben und zu erforschen wird heute als "Kosmoschamanimsus" bezeichent.

In unserem Fall, durften wir viel vom Schamanismus der Lakota-Indianer aus Nordamerika lernen.

Aber gerade der europäische Schamanismus, der kulturell unsere Wurzeln repräsentiert ist ein wichtiger Teil unserer schamanischer Arbeit.

 

 

Durch Inquisition wurde das keltisch und germanische Brauchtum nahezu ausgelöscht und nur wenig konnte erhalten oder gar überliefert werden.  Hier sehen wir aber auch eine tiefe Verbindung durch unsere Ahnen und die Aufgabe, dieses alte Wissen wieder zu beleben und in diese Zeit zu integrieren.

Schamanismus in Bayern

Wir Leben und Lehren Schamanismus im Sinne der individuellen und freien Spiritualität eines jedes Menschen. Dies tun wir in Wertschätzung und Respekt gegenüber den Ritualen und Bräuchen die wir aus unserer und anderen Kulturen lernen durften. Wir glauben fest an das Einssein mit der Natur und allem was Lebt. So sehen wir die Schamanen anderer Kulturen nicht als Fremde an, sondern empfinden sie als Brüder und Schwestern, die uns mit ihren Wurzeln helfen können, unsere eigenen neu zu entdecken. Authentizität und Wertschätzung bestimmen dabei unser Handeln. So praktizieren wir nur Rituale und Anwendungen, die wir intensiv theoretisch und praktisch lernen durften und geben auch nur diese an unsere Schüler weiter.

 

Lese hier weiter:

Was ist ein Schamane/eine Schamanin?

 

Unsere Seminare finden derzeit  im Chiemgau (Kreis Rosenheim, Traunstein) statt.