Dankbarkeit

Eine besondere Stimmung liegt in der Luft zum Jahresende. In unserem Newsletter sind wir schon auf die Qualität und Legenden der aktuellen Jahreszeitenergie eingegangen. Hier möchte ich einen Aspekt dieser Zeit noch einmal besonders hervorheben.

 

Es ist die Zeit der Stille und Hoffnung. Wir sehen an unserem Verhalten schnell, ob wir bereit sind, in die Stille einzutauchen oder ob es noch Dinge gibt die uns daran hindern. Das macht diese Zeit dann oft alles andere Still.

 

 

Was wir vor uns her geschoben haben möchte nun zum Jahresende gelöst und angeschaut werden.

Gerade dann, wenn diese Zeit für uns eine anstrengende ist, geraten wir manchmal in eine Gedankenmühle aus Selbstmitleid und Resignation. 

Der Ausweg aus diesem Karussell aus Hektik und Unzufriedenheit liegt in erster Linie in der Bewusstwerdung. Ein Weg der dahin führt ist die Dankbarkeit. Sie ist besonders in dieser Zeit eine wichtige Qualität die es schafft, uns aus unserem Kopf zurück in unsere Herzen zu bringen.

 

Mit Dankbarkeit, können wir der Friedlichkeit in uns einen Platz geben. So verlassen wir automatisch die Unzufriedenheit. Darüber hinaus, gehen wir in Kontakt mit den „Spirits“ und signalisieren die Wertschätzung ihnen gegenüber. Wenn wir in unsere Herzen sehen, finden wir mit Sicherheit vieles für das wir in diesem Jahr dankbar sein können. Ganz gleich, wie schwer das Jahr war. Wir neigen immer dazu, all die Dinge zu sehen die nicht so laufen, wie wir es gerne hätten. Dieser Fokus bringt uns automatisch weg vom Herzen und macht uns undankbar.

 

 

Unserem Leben in einer gewissen Demut zu begegnen, macht uns hingegen weicher und empfänglicher. Auf diesem Wege dürfen wir oftmals erkennen, wofür etwas vermeintlich Schlechtes vielleicht doch gut war.

 

Unsere Leben sind bunt und verlaufen oftmals nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben. Doch gerade tiefe und schmerzliche Erfahrungen sind es, die unserem Leben eine neue Form oder Richtung geben können. Mit etwas Abstand gelingt es uns vielleicht sogar für die unliebsamen Zeiten im Leben dankbar zu sein. 

 

Wem das sehr schwer fällt, der sei eingeladen seinen Blick auf all die Bereiche zu lenken, die im Leben gut tun. Es gibt so unendlich vieles, für das man dankbar sein kann. Wenn man damit begonnen hat, fällt einem meist immer mehr ein. So kann man in tiefe Dankbarkeit und damit in Frieden eintauchen.

 

Dieser Frieden bringt uns in die Stille und lässt uns wieder im Einklang schwingen mit der Rhythmik der dunklen Jahreszeit.

 

Eng verknüpft mit dem Gefühl der Dankbar ist die Hoffnung. Sie ist es, die zur Wintersonnwende gefeiert wird. Die dunkelste Nacht, die am 21.12 zu Ende geht, kündigt uns an, dass es von nun an wieder heller wird. Die Erdmutter gebiert in der tiefsten Nacht das Sonnenkind. Das Wunder des Lebens zeigt sich am deutlichsten in Zeiten des Sterbens. Ein Neubeginn steht an. Lasst uns diesem neuen Jahr und dieser neuen Zeit mit offenen Herzen begegnen. Lasst uns Dankbarkeit fühlen.

 

In diesem Sinne wünsche ich euch einen wunderbaren Jahreswechsel  und sage auch an all meine Leser/innen danke. Dass ich mein Potenzial des Schreibens immer mehr lebe, liegt auch an euch und eurem Interesse an meiner Arbeit. Dafür bin ich sehr dankbar.

 

Eure Dinah